Eine jährliche Gruppenausstellung, entwickelt im Kontext der Regionale, einer grenzüberschreitenden Kooperation von 19 Institutionen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit dem Fokus auf lokale, zeitgenössische Kunstproduktion in der Drei-Länder-Region um Basel.
Kann Malerei ein Museum sein, Licht im Raum, Spuren der Natur? Welche Rolle spielen digitale Medien für eine Gattung, die bislang vornehmlich durch ein analoges Verfahren entsteht? Wie kann Malerei anders gedacht werden, wenn es kaum mehr die klassischen Mittel sind und auch nicht die Instrumente, die zur Anwendung kommen.
13 Künstlerinnen und Künstler aus der trinationalen Region arbeiten innerhalb einer künstlerischen Gattung, die es schon seit Langem aufzubrechen gilt – vor allem gedanklich. So ist denn Malerei heute viel mehr als die bekannte Definition davon. Davon zeugen die vielseitigen, gross angelegten und meist raumgreifenden Werke im Kunsthaus Baselland.
Durch den internationalen Blick auf das Thema, durch Künstlerinnen und Künstler, die in der Schweiz, in Deutschland und Frankreich arbeiten und ihrerseits zugleich für eine gelebte Internationalität in der Region stehen, ermöglicht die Ausstellung einen vielschichtigen Einblick in ein anhaltend sehr lebendiges und aktuelles Medium.
KuratorIn: Ines Goldbach, Ines Tondar